Häufige Fragen & Antworten

Gerne versuchen wir hier auf die häufigsten Fragen passende Antworten zur Verfügung zu stellen. Sie können uns selbstverständlich auch direkt mit Ihrer Frage kontaktieren und wir helfen weiter.

Pflegeleistungen beantragen

Pflegeleistungen zu beantragen kann oftmals eine sehr umfangreiche Angelegenheit werden. In den meisten Fragebögen kommt daher zu Anfang oft die gewünschte Leistungsart. hierbei gibt es eine Vielzahl an Leistungsmöglichkeiten, je nach Ihrer Pflegesituation.

Wenn Sie in Ihrem zu Hause von privaten Pflegepersonen (Angehörige, Freunde, Nachbarn) versorgt werden, ist der Erhalt eines monatlichen Pflegegeldes über die Pflegekasse zu beantragen.

Sie beanspruchen die Hilfe eines professionellen Pflegedienstes. Dieser rechnet direkt mit der zuständigen Pflegekasse ab.

Wenn sie zu Hause gepflegt werden, steht Ihnen ein monatliches Budget vonm 125€  für sogenannte Entlastungsangebote zur Verfügung. Diesen Anspruch erhalten Sie automatisch mit Ihrem Pflegegrad ab dem Pflegegrad 1.

Hier können Sie Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen wie z.B. Von Betreuungsnachmittagen.

häufige, weitere Fragen

Jeder, der aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit sowie Behinderung bei den regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens längerfristig Hilfe bedarf. Hier können Sie Leistungen der Pflegeversicherung beanspruchen. Der Hilfebedarf muss  für mindestens sechs Monate bestehen.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) stellt in einem Besuch vor Ort bei dem vermeintlich Pflegebedürftigen den individuellen Hilfebedarf fest. Diese Begutachtung findet unter Berücksichtigung ärztlicher Auskünfte statt, sofern Sie als Patient dazu einwilligen. Vorher ist es jedoch notwendig, einen Antrag bei der Pflegekasse einzureichen.

Ein Antrag kann bei der Pflegekasse prinzipiell formlos gestellt werden. Jede Pflegekasse hat in der Regel auch Formulare entwickelt, die Ihnen die Antragstellung erleichtern sollen. Fragen Sie am besten direkt bei Ihrer Kasse nach. (weitere Infos s.oben)

Während der Prüfung bekommt der Gutachter lediglich einen unmittelbaren, zeitlich begrenzten Einblick in die Lebens- und Pflegesituation des Antragstellers. Je besser Sie auf diesen Termin vorbereitet sind, umso größer ist die Chance auf ein dem tatsächlichen Pflegebedarf entsprechendem Gutachten.


Besonders zu beachtende Punkte:
■ Bereitstellung aller Arzt- und Krankenhausberichte, die die Krankengeschichte aufzeigen und den Pflegeaufwand beschreiben
■ Notieren Sie alle Medikamente, die Sie täglich einnehmen und stellen Sie die benötigten Hilfsmittel für die Begutachtung bereit.
■ Informieren Sie den Gutachter über regelmäßige Behandlungen, z.B. Krankengymnastik
■ Anwesenheit der Pflegeperson bei der Begutachtung. Falls Sie bereits durch einen ambulanten Pflegedienst versorgt werden, legen Sie die Pflegedokumentation bereit und bitten Sie einen Mitarbeiter des Pflegedienstes bei dem Termin dabei zu sein.


"Ehrlich währt am Längsten":
Falsche Scham, Stolz oder Bescheidenheit ist nicht angebracht. Verharmlosen oder beschönigen Sie Ihre Hilfsbedürftigkeit nicht, um eine objektive Beurteilung zu erhalten. Nur so kann eine ideale Einschätzung erbracht werden und nicht schlimmsten Falls keine oder zu wenig Leistungen gewährt werden.

Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Nein. Eine Pflegestufe entspricht einem festgesetzten Leistungsbetrag, der unabhängig vom eigenen Einkommen ist.

Sei es Hilfe bei der täglichen Körperpflege, bei der Nahrungszubereitung und -aufnahme, sowie im Bereich Mobilität und bei hauswirtschaftlichen Verrichtungen, sowie Beratungen, Betreuungsleistungen (z. B. Beschäftigung, Spaziergänge usw.) und behandlungspflegerische Leistungen (z. B. Medikamentengaben, Injektionen, Wundversorgung) gehören zum Angebot von Pflegediensten.

Die Pflegekasse bewilligt den Pflegegrad und somit  steht Ihnen ein gewisser monatlicher Betrag zur Verfügung. Welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen wollen, besprechen Sie mit Ihrem Pflegedienst, der Ihnen ein Angebot macht und Ihnen eine detaillierte Kostenaufstellung vorlegt.

  • Mit deklariertem Pflegegrad

Um die Leistungen eines Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen, gibt es zwei Möglichkeiten.

Der reine Bezug von Sachleistungen, das heißt die Leistungen der Pflegeversicherung werden durch den Pflegedienst ausgeschöpft.

Eine Kombination von Sachleistung und Pflegegeld. Hier wird der Betrag der Sachleistung nicht vollends ausgeschöpft, so dass anteilig Pflegegeld beantragt werden kann.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit privat Leistungen in Anspruch zu nehmen, die dann von Ihnen zusätzlich bezahlt werden müssen.

  • Ohne Pflegegrad

Als Selbstzahler können Sie alle Leistungen von des Pflegedienstes in Anspruch nehmen.

Ja, Sie bestimmen eigens, mit welchem Pflegedienst Sie einen auf Sie zugeschnittenen Pflegevertrag abschließen.

Bei Problemen dieser oder anderer Art wenden Sie sich bitte direkt an die Pflegedienstleitung Frau Christina Geisbauer oder Frau Marcia Baltes. Sie können mit Ihnen eine für Sie gute Lösung erarbeiten.

Wenn Sie in der Lage sind, die Tür selbst zu öffnen, ist es nicht erforderlich, dem Pflegedienst einen Schlüssel auszuhändigen. Nimmt die Pflegebedürftigkeit jedoch zu, so dass ein Öffnen der Tür nur erschwert oder gar nicht mehr möglich ist, werden in den meisten Fällen Schlüssel (ein oder mehrere) ausgehändigt. Dies wird in unserem Schlüsselprotokoll festgehalten.

Wir versuchen den größtmöglichen Zeitraum zu schaffen, in dem Sie in Ihrer Wohnung leben und dort Unterstützung erhalten. Wenn sich Ihre Pflegebedürftigkeit erhöht und die bis dahin erbrachten Leistungen nicht mehr ausreichen, kann eine Erhöhung des Pflegegrades beantragt werden. Dies ermöglicht es Ihnen, mehr Hilfe in Anspruch zu nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit sich zunächst tagsüber in einer Tagespflege versorgen zu lassen oder in eine betreute Wohngemeinschaft zu wechseln,  in der Ihre Versorgung sichergestellt wird.

Die Pflege- und Krankenkassen finanzieren notwendige Hilfsmittel wie z. B. Pflegebett, Rollator, Hausnotrufgerät usw. Ebenso werden Verbrauchsmaterialien (Inkontinenzmaterial, Handschuhe usw.) bis zu einem monatlich festgelegten Betrag finanziert. 

Maßnahmen zur Verbesserung de Wohnumfeldes basierend auf einem Pflegeaspekt, wie ebenerdiger Zugang zur Dusche, werden durch die Pflegekasse finanziert. Hier gibt es einen festgesetzten Höchstbetrag.

Im Erstgespräch wird die Einsatzzeit abgesprochen. Wir versuchen stets diese definierten Zeiten bei unserer Tourengestaltung zu berücksichtigen. Sie kann aufgrund von Wetterverhältnissen, der Verkehrslage oder einem Notfall während der Pflegetour leicht schwanken.

Jeder unserer Kunden hat einen Anspruch auf bestmögliche Versorgung.

Alle Einsatzkosten sind für Privat- wie Kassenpatienten gleich. Eine besondere Bevorzugung entsteht hierdurch nicht.

Dann kontaktieren Sie uns direkt per Telefon unter: 

06809/9967709

 

oder nutzen Sie einfach unser Kontaktformular:

 

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